Zweiter Literarischer Salon

Welches Buch liegt wem besonders am Herzen und warum? Beim Literarischen Salon der Wieland-Stiftung stellen mehrere Persönlichkeiten aus Biberach und Umgebung ihre aktuelle Lieblingslektüre vor. Mit dabei beim zweiten Literarischen Salon der Wieland-Stiftung waren Oberbürgermeister Norbert Zeidler, Geschäftsführer Thomas Handtmann und die Krimiautorin Dr. Silke Nowak.

Norbert Zeidler stellte das Werk "Walden oder Leben in den Wäldern" von Henry David Thoreau vor. Das Buch ist aus dem Jahr 1854 und beschreibt das kurzzeitige Aussteigerleben des amerikanischen Nationaldichters und ist gleichzeitig Gesellschaftsanalyse, Selbstreflexion und philosophische Betrachtung. Thomas Handmann widmete sich dem Literarturnobelpreisträger Isaac B. Singer und dessen "Kindheit in Warschau", in dem er die Geschichte seiner Kindheit im osteuropäischen jüdischen Glauben beschreibt. Die Krimiautorin Silke Nowak las aus ihrem eigenen Werk "Penelopes Tod" vor, erörterte die Maßstäbe für einen guten Kriminalroman und beschrieb ihre Arbeit als Selbstverlegerin.

Hintergrund
Die Idee des Literarischen Salons geht zurück auf Sophie von La Roche. Im 18. Jahrhundert haben literarische Salons im deutschsprachigen Raum Konjunktur – als regelmäßige gesellige Zusammenkünfte intellektueller Kreise. Alle Salons verbindet, dass sie von Frauen initiiert werden. Eine davon ist Sophie von La Roche (1730-1807) – Wielands ehemalige Verlobte und entfernte Cousine. Nach ihrem Durchbruch als Bestsellerautorin führt La Roche einen Salon, in dem beispielsweise auch Goethe verkehrt. In Erinnerung an La Roche möchte die Wieland-Stiftung mit dem Literarischen Salon eine Austauschplattform bieten.

Fotos: Michael Kettel

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